Prinzipien - Unitas Ostfalia

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Prinzipien


Wir sind...

-   ein wissenschaftlicher katholischer Studentenverein
-   im ältesten katholischen Studenten- und Akademikerverband Deutschlands
-   nicht farbentragend, nicht schlagend

Als Hochschulgruppe bieten wir Studierenden vor allem wissenschaftliche Sitzungen an, die in den Räumen des Vereins stattfinden. Pro Semester werden ca. fünf Veranstaltungen dieser Art angeboten, wobei die Referate von Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Doktoranten bzw. Professoren (/innen) auf Anfrage gehalten werden. Im Anschluss bieten wir Raum zur Diskussion.

Je nach Semesterthema und Gestaltung können auch Kultur- und Freizeitangebote wahrgenommen werden. Das Grillen gehört auch hier zum guten Thüringer Ton. Zudem laden wir Interessierte und Vereinsfreunde herzlich zu unseren drei großen Vereinsfesten zu Ehren der Verbandspatronate Thomas von Aquin, Bonifatius und Maria Immaculata ein.

Die Ostfalia stellt auf dem Bischof-Hugo-Aufderbeck-Haus, gefördert durch einen Hausbauverein, nicht nur die Vereinsräume zur Verfügung, sondern vermietet auch günstige Studentenwohnungen an Studierende aller Fakultäten.

Als Verein und in unseren Grundsätzen richten wir uns an christliche Studenten. Dies beruht auf der Überzeugung, dass sich christlicher Glaube in lebenslanger Gemeinschaft verwirklichen lässt. Daraus leiten sich auch unsere Vereinsprinzipien ab:

-   virtus - gelebter Glaube
-   scientia - wissenschaftliche Bildung
-   amicitia - Freundschaft


_______________________________________________________________

(Auszug aus einem Spefuxenschreiben:)


So, jetzt möchte ich einmal etwas inhaltliches zum Verein sagen - quasi eine online Prä-Fuxenstunden-Info...

I. Rezipierung (Habe ich dann meine Seele verkauft?)

Was ist das eigentlich - Die Unitas? Da stellen wir uns mal ganz dumm und denken uns einen Pulk von Menschen mit zwei Prägemalen: einer Rezipierung und (später) einer Philistrierung (letzteres behandeln wir [später]). Ansonsten büßen jene keinerlei Merkmale des Menschseins ein (außer der Sünde! - Spaß ^^). Diese Protagonisten sind getauft auf Jesus Christus, so wie du und ich... und begründen in der Rezipierung eine neue geschwisterliche Einheit. Einen neuen Kreis! Eine Ansammlung derer, die sich dem Wissen und damit der Wissenschaft zugehörig fühlen, ihr befreundete Mitstreiter sind, ideelle Verfolger der Weisheit eben. Man kann auch einfach Studierende oder (später) Akademiker sagen! Rezipiert (also aufgenommen) wird jener, der sich eines Ortsvereines zugehörig vorstellig wird und dies auf einem wirksamen/adäquaten Dokument durch Unterschrift bestätigt, nämlich einem Bierdeckel. Dann ist er an sich schon vollwertiger Unitarier! Natürlich wird jedoch aus einem Frosch nicht gleich ein Prinz und es reicht auch nicht stinkend aus dem Wald zu kommen - Nein! - Fuchs muss man sein! In alter Fachsprache "Fux" geschrieben! Da die Liebe zur Weisheit nicht im Laufe des Lebens versiegt und der Akademiker nie aufhören kann zu studieren und zu lernen, verfolgt ein unitarisches Dasein eine im Leben nicht endende Einheit. Diese schwere Bürde im Kopfe stemmen zu üben, versucht die Fuxenzeit einer Probe- und Reifezeit gleich zu kommen. Eine in Freundschaft errungene Loslösung vom Verein und Verband ist generell möglich, sollte jedoch bis zur Burschung mit vollem Bewusstsein ergründet sein. Es ist ja auch weniger schmerzhaft, eine Verlobung zu lösen, als in geistesschwangerer Verzahnung ehelichen Gelobens von einander zu reißen, was unter himmlischem Segen steht (oder so ähnlich...). Wer sich aber nicht sicher ist, ob er zum Verein von Gott gerufen und berufen ist, zur Unitas, dem sollte nicht Bange sein beizutreten, sondern er sollte im sicheren Hafen des Fuxenstalles erproben, ob es greift, um tatsächlich sinnvoll über ein grundlegendes unitarisch sein im inneren Kreise oder dem freundlichen Abstande zu entscheiden... Nach der Burschung ist man erstmals Berechtigt in die Fußstapfen großer Verantwortung zu treten und hohe Chargen zu übernehmen. Die Redefähigkeit unterliegt nicht mehr der noch zur Fuxenzeit gebotenen demütigen Lernatmosphäre. Man ist sozusagen angekommen!

a) Das Bundesgeschwisterliche-DU (wichtige Zusatzinfo)

Was ist an den Menschen innerhalb der Unitas so besonders und wie unterscheiden sie sich von den jugendlichen Alkoholikern an der Bushaltestelle? - Nunja, gegen den Verzehr von Bier und anderen Köstlichkeiten hat die Unitas generell nichts, ganz im Gegenteil, solange es zur Gemeinschaft beiträgt, d.h. solange ein jeder auf den anderen Acht gibt. Wie ist diese Achtsamkeit nun kennzeichnend? Sie beginnt im Aufbruch gesellschaftlicher Hierarchien. Die ersten Konsequenzen nach einer Rezipierung in der Unitas sind: man wird zunächst in das Konventsgeheimnis eingeweiht und beruft sich selber zur Verschwiegenheit dieser Interna; und zweitens erfolgt die Akklamation zum Bundesgeschwisterlichen-DU! Demzufolge ist ab jenem Zeitraum jeder Unitarier (egal ob Richter, Bischof oder ...) mit Du anzusprechen. Das ist ein ganz einfaches Prinzip und Recht! Was wir als Christen von Paulus zu lernen nicht vermocht haben, nämlich das vor Gott der Sklave seinem Herren gleich ist, wird im unitarischen Sinne zur Grundhaltung untereinander. Wir vermögen es im akademischen Gespräch nicht weit zu bringen, wenn wir uns nicht auf Augenhöhe begegnen dürfen. Mit diesem Recht eng verwurzelt ist die Pflicht nicht weit, eben durch dieses enger Rücken auch Verantwortung zu übernehmen. Das geschwisterliche aufeinander Aufpassen ist die Grundlage des Prinzips der Amicitia - eines der drei Prinzipien der Unitas (virtus - scientia - amicitia).

soviel erstmal...
Grüße

Benjamin Bier v/o Captain
FM Ostfaliae

 

Virtus (gelebter Glaube):
Leben aus dem katholischen Glauben, das ein Engage-
ment in Kirche, Zivilgesellschaft und Verantwortung für das Gemeinwesen und die Schöpfung ermöglicht

Scientia
(wissenschaftliche Bildung):
Bildungsstreben, das durch fächerübergreifende wissen- schaftliche Auseinandersetzung und Erweiterung des Allgemeinwissens gefördert wird

Amicitia (Freundschaft)
:
Freundschaft, aus der eine Lebensgemeinschaft erwächst


Wahlspruch:


In necessariis unitas,        Im Notwendigen Einheit,
in dubiis libertas,        
    im Zweifel Freiheit,
in omnibus caritas.    
      in Allem die Liebe.

Vereinsgebet:


V.:
Lasset uns beten:
Das ist wahre brüderliche Gemeinschaft,
Die das Böse überwunden hat:
Sie ist Christus gefolgt und gewinnt das himmliche Reich.
V.:
Gut und beglückend ist es, (Halleluja)
A.:
In solcher brüderlicher Eintracht zu leben! (Halleluja)
V.:
Barmherziger Gott, du erfüllst die Herzen derer,
die an Dich glauben,
durch den Heiligen Geist mit den Gaben Deiner Liebe.
Schenke uns und unseren Freunden Heil an Leib und Seele, damit wir Dich mit ganzer Kraft lieben
und voller Liebe das tun, was bei Dir Wohlgefallen findet.
Durch unsern Herrn Jesus Christus,
Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der
Einheit eben diesen Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
A.:
Amen




Es reicht nicht, stinkend aus dem Wald zu kommen

... Fux muss man sein!


 
 





Farbenstrophe:

Trutzig gegen alle Stürme
Einst und jetzt im Vaterland
Magdeburgs und Erfurts Türme
Sind Ostfalias Unterpfand.

Trägt sie auch noch viele Narben,
Unsrer Heimat sind wir hold.
Dafür stehen unsre Farben
|: Unitarisch blau-weiß-gold :|

 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü